Im Zuge der u.a. von Universal Music angeschobenen Preisrunde stellen Marktforscher erste Veränderungen auf dem US-amerikanischen Tonträgermarkt fest: So sank der Durchschnittspreis für CD-Alben nach Untersuchungen der NPD Group von 13,72 Dollar im Jahr 2002 auf nunmehr 13,42 Dollar im Oktober 2003. Außerdem, so erklärte NPD-Marktforscher Russ Crupnick dem Magazin „USA Today“, habe sich die Zahl der für weniger als zehn Dollar verkauften CDs mittelfristig beinahe verdoppelt: Während im letzten Quartal des Jahres 2001 noch rund fünf Prozent aller Alben maximal zehn Dollar kosteten, waren es Ende Oktober 2003 schon rund neun Prozent. Für den Rest des laufenden Jahres rechnet Crupnick mit weiteren Preissenkungen im Handel. Laut Zahlen der Charts-Ermittler von SoundScan scheinen die Kunden in den USA die neuen Preise zu goutieren: In zehn der letzten zwölf Wochen wurden mehr CD-Alben verkauft als in den jeweiligen Vergleichswochen des vergangenen Jahres. Parallel dazu ging das Marktminus, das zum Halbjahr noch bei zehn Prozent lag, bis Ende November auf immerhin noch fünf Prozent zurück. Da sich viele große Handelsketten am JumpStart-genannten Preissenkungsprogramm von Universal beteiligt und die Rabatte an ihre Kunden weitergegeben hätten, sieht sich Jim Urie als US-Chef des Universal-Vertriebs vom Handel bestens unterstützt: Nun würden auch die Kunden von den Vorteilen günstigerer Preise in den Outlets profitieren können, sagte Urie „USA Today“. Trotzdem zählt nur jede vierte von Universal im Weihnachtsgeschäft ausgelieferte CD zur JumpStart-Kampagne, im ersten Quartal 2004 soll der Anteil auf rund zwei Drittel steigen. Mehr zum Thema
Preiskämpfe sorgen in den USA für Marktbewegung
Im Zuge der von Universal Music angeschobenen Preisrunde stellen Marktforscher erste Veränderungen auf dem US-amerikanischen Tonträgermarkt fest: Der Durchschnittspreis für Alben sinkt, die Zahl der für weniger als zehn Dollar verkauften CDs steigt und das Marktminus nimmt ab.


