Musik

PP Sales konzentriert sich auf das eigene Segment

Vertrieb von Qualitätsware steht im Vordergrund

“Die Marke PP Sales steht als Qualitätsbegriff für innovative, elektronische Clubmusik, und es entspricht durchaus unserem Selbstverständnis, in diesem Genre in den nächsten fünf Jahren auch international zu den führenden Anbietern gehören zu wollen“, kündigt Jens Markus-Wegener, Geschäftsführer von PP Sales, an. Der zur Public Propaganda Music Group AG gehörende Tonträgervertrieb startete zunächst unter dem Namen PP Sales Forces als Promotion-Abteilung für den Handel, aus der 1994 die eigenständige Vertriebsgesellschaft PP Sales mbH wurde. „Gerade in diesem Jahr ist es uns gelungen, dass die Branche diese Eigenständigkeit anerkennt. Auch wenn es bei Promotion-Angelegenheiten gern zu einem gemeinsamen Vorgehen kommen kann, arbeitet PP Sales auch mit vielen Firmen zusammen, die ansonsten nichts mit Public Propaganda zu tun haben“, erklärt Wegener. Auch geschäftlich sei das Jahr gut gelaufen, die Umsätze lägen „deutlich“ über dem Vorjahr – beim Inlands- wie auch Auslandsgeschäft. Besonders gut gelaufen seien die Compilations „Compost 100“ und „Buddha-Bar III„, die aktuelle Maxi vom Frank Popp Ensemble verkaufe ebenfalls „hervorragend“. Zwar werde das Unternehmen „wegen schlechter Zahlungsmoral“ die auswärtigen Geschäfte etwas zurückfahren, will ansonsten aber die erfolgreiche Strategie beibehalten: „Jeder Repertoire-Vertrieb muss sich auf sein Segment konzentrieren.“ So sieht sich die Firma „nicht nur als klassischer Vertriebsdienstleister, sondern eher als Plattform für Markenqualität.“ Dazu gehöre auch eine bewusste Fokussierung auf ein bestimmtes Marktsegment mit Labels wie Compost, JCR, Unique, Straight Ahead, Naked Music, NCP, King Street, Klein Records, Vienna Scientists, Couch oder IRMA Records.