Der Hamburger Internetdienstleister PopNet hat wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen sah sich zu diesem Schritt veranlasst, nachdem die Commerzbank, die an PopNet beteiligt ist, ihre Kreditlinie in Höhe von 17,5 Millionen Mark mit sofortiger Wirkung gekündigt hatte. Die liquiden Mittel seien zu gering, um den Kredit aus eigenen Mitteln zurückzuzahlen, so PopNet. Vorstand und Aufsichtsrat seien daraufhin nach einer erneuten Prüfung der wirtschaftlichen Situation zu dem Ergebnis gekommen, das Insolvenzverfahren zu beantragen. Die Verantwortlichen hoffen aber, „gesunde Geschäftsbereiche“ erhalten zu können. Erst im August musste das Unternehmen seine Umsatzprognose für das aktuelle Geschäftsjahr von 51,3 Millionen auf 43,9 Millionen Euro nach unten korrigieren.
PopNet beantragt Insolvenz
Der Hamburger Internetdienstleister muss nach einer Kreditkündigung wegen Zahlungsunfähigkeit Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen.


