Musik

„Pop 2001“ von WSM: Konzept-Kopplung mit Hitsingle-Potenzial

Im Jahre 1999 erschien mit dem Konzeptalbum „Pop 2000 – Das gab’s nur einmal“ eine erfolgreiche Beigabe zur TV-Reihe und CD-Box „Pop 2000“. Jetzt präsentieren das Medienhaus MME und Warner Special Marketing (WSM) den Nachfolger.

Die CD „Pop 2001 – Geschichte wird gemacht“ (VÖ: 2. Juli) bietet einen Streifzug durch die deutsche Pop- und Rockgeschichte mittels überraschender Coverversionen von Klassikern. So finden sich hier der Modern-Talking-Hit „You“re My Heart, You“re My Soul“ in einer Rockfassung der Gruppe Scycs oder das NDW-Meisterstück „Wissenswertes über Erlangen“ von Foyer Des Arts in der Bearbeitung des Spaß-HipHoppers Bürger Lars Dietrich.

Ungewöhnlichster Beitrag dürfte Hildegard Knefs Einspielung des Rammstein-Stücks „Engel“ sein. Als erste Single veröffentlicht eastwest am 9. Juli den Song „Keine ist“, im Original vom Rödelheim Hartreim Projekt, in der Interpretation von Sabrina Setlur. Trailer für Album und Single laufen bei Viva, Viva Zwei und MTV. Redaktionelle Beiträge oder Auftritte beteiligter Künstler planen auch Vox, RTL, RTL II, ProSieben und der WDR.

Anzeigen erscheinen unter anderem im „Kultur Spiegel“ und in den Musikzeitschriften „Rolling Stone“ und „Musikexpress“. Viva und Viva Zwei bringen Features wie auch die Zeitschriften „Bravo“ und „Max“. Auch diverse Radiosender berichten über das Projekt.

MME-Producerin Britta Fleck erklärt, sie habe trotz „vieler Monate intensiver Arbeit, gnadenlos emotionaler Auseinandersetzungen und rechtlicher Haarspaltereien“ viel Spaß gehabt, „mit so unterschiedlichen kreativen und begeisterungsfähigen Künstlern zusammenzuarbeiten“. Lars Ingwersen, Marketing Director bei WSM sagt, „Pop 2001“ ermögliche „eine ideale Synthese zwischen Artist- und Special-Marketing. Die Tatsache, dass wir dadurch neues hoch attraktives Repertoire schaffen, ist ein be- sonderer Anreiz“.

WSM-Chef Thomas Schenk ergänzt: „Das Projekt ist für eine Special-Marketing-Company sicher die spannendste Form einer Compilation“. Die Beteiligten hoffen, dass die Kopplung wie der Vorgänger eine gute Rolle in den Longplay-Charts spielt und wieder Hit-Singles abwirft wie Jan Delays Nena-Cover „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ (Platz zwei).