Musik

Plattform kritisiert ORF

Die Plattform Österreichische Note stellte kürzlich die Zahlen der AKM-Sendezeitstatistik vor und diagnostizierte ein „historisches Tief“ des Österreich-Anteils am Musikprogramm.

Die Plattform Österreichische Note stellte kürzlich die Zahlen der AKM-Sendezeitstatistik vor und diagnostizierte ein „historisches Tief“ des Österreich-Anteils am Musikprogramm. Die Statistik für 2001 weist einen weiteren Rückgang beim nationalen Anteil um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus: Nur mehr 17,7 Prozent des Programms werden mit Musik aus rot-weiß-roter Produktion bestritten. Peter Paul Skrepek von der Musikergilde warnt im Namen der Österreichischen Note vor den Folgen dieser Entwicklung. Demnach kostet ein Prozentpunkt weniger an Radioeinsätzen die Urheber rund 318.000 Euro: „Der ORF hat, was die Verbreitung heimischen Musikschaffens betrifft, den Tiefpunkt erreicht. Damit schadet man nicht nur der Volkswirtschaft, es wird auch am Publikumsgeschmack vorbei produziert“, fasst Skrepek zusammen.