Musik

Plattenindustrie in den USA beklagt Umsatzschwund

Erstmals seit 1980 haben in den USA die Umsätze der Schallplattenindustrie abgenommen. Das berichtet jetzt die Nachrichtenagentur Reuters. Sie beruft sich dabei auf Zahlen der Recording Industry Association of America (RIAA), die demnächst veröffentlicht werden.

Laut RIAA-Vice President John Ganoe werden die Zahlen für das Jahr 1997 den Trend der Halbjahreszahlen 1996/97 bestätigen. Damals fiel der Umsatz nach Stückzahlen um zehn Prozent, nach Wert berechnet ging der Umsatz um fünf Prozent zurück.

Besonders hart von den Umsatzrückgängen betroffen sind Analysen zufolge die Schallplattenclubs, die mindestens 40 Prozent an Umsatz einbüßten. Auch der Versandhandel war besonders schwer betroffen. Der Einzelhandel hingegen hat sich nach einer schmerzvollen Schrumpfungsphase wieder erholt. Dem Marktforschungsinstitut Soundscan zufolge hat hier der Umsatz um fünf Prozent zugenommen.