Musik

Pink Floyd als Gipfelstürmer

Musikexperten wählen die englische Formation zur „Biggest Band“.

Die Rockgrößen Led Zeppelin, Rolling Stones, U2 und Queen hat Pink Floyd damit auf die Plätze zwei bis fünf verwiesen. Für die Beatles blieb überraschend sogar nur Rang acht in den von englischen Bands der 70er dominierten Top Ten. „Q“-Herausgeber Paul Reese hätte im Vorfeld eher auf Queen getippt: „Wenn man allerdings an die gigantischen Verkaufszahlen von ‚The Wall‘ und ‚The Dark Side Of The Moon‘ denkt, kann es eigentlich nur Pink Floyd sein,“ erklärt er. Andere Positionen der „Q“-Liste verwundern ihn hingegen: „Ich war wirklich verblüfft, dass auch Erasure (Platz 47) und Hootie & The Blowfish (Platz 40) in der Rangliste vertreten sind.“

911 Wochen in den Charts

Die Autoren des Magazins gründen ihre Bewertung auf mehrere Faktoren. Sie berücksichtigten neben den Verkaufszahlen des erfolgreichsten Albums, die Besucherzahl beim größten Konzert sowie die Anzahl der Wochen, die die betreffende Band in den britischen Longplay-Charts vertreten war. Und bei diesen Zahlen scheint Pink Floyd in der Tat zu überzeugen. Allein das zweiterfolgreichste Album „The Wall“ verkaufte rund 23,3 Mio. Exemplare. Die Verkäufe von „Dark Side Of The Moon“ überbieten diese Zahl nochmals. Allerdings sind die Verkaufszahlen des Titels, der 14 Jahre lang in den US-Charts vertreten war, nicht vollständig verzeichnet und weisen große Lücken auf. Bei der größten Live-Show herrscht dafür Klarheit. Diese fand vor 125.000 Menschen im Knebworth Park statt. Der abschließende Fixpunkt der Statistik ist Pink Floyds Chartspräsenz, die sich in den britischen Hitlisten auf insgesamt 911 Wochen beläuft.