“Can’t Wait Until Tonight“ ist bereits jetzt ein Charterfolg in Deutschland. Das scheint jedoch für Max kein Grund zu sein, an den eigenen Erfolg beim Grand-Prix zu glauben. Denn der in Eurovision Song Contest umgetaufte Wettbewerb ist laut dem 22-jährigen Sänger eine politische Sache: „Viele Menschen wissen von vorneherein, wen oder welches Land sie wählen. Und viele wissen, für welches Land sie auf gar keinen Fall stimmen.“ Der Gewinn des Song Contests sei sowieso nie sein Ziel gewesen, behauptet Max und will seinen Ehrgeiz lieber auf das Abitur richten: „Für viele Medien wäre es ein gefundenes Fressen, wenn ich das jetzt nicht schaffen würde.“
Ganz anders sehen einige Promis Max‘ Chancen auf die europäische Sangeskrone. Thomas Anders, Moderator der ARD-Grand-Prix-Party, bescheinigt Max eine „gottbegnadete Stimme“ und sieht ihn als einen der Favoriten. Ebenso Sertab Erener, die im letzten Jahr den Grand-Prix gewann, sie findet die Stimme von Max „unglaublich gut“ und meint es sei vollkommen normal, „bei einer Ballade die Augen zu schließen“.
Am optimistischsten sind die Buchmacher. Sie sehen Max, der schon beim Casting von Stefan Raab und beim nationalen Vorentscheid die meisten Stimmen sammelte, in Istanbul weit vorne. Beim Online-Wettbüro Internetwetten.de gilt Max zusammen mit dem schwedischen Act als aussichtsreichster Kandidat beim diesjährigen Sangeswettstreit. Wettanalysten räumen Deutschland sogar zum ersten Mal seit dem Grand-Prix-Triumph von Nicole wieder realistische Chancen auf den Sieg ein.


