Pepsi-Cola macht seine Ankündigung wahr und startet am kommenden Wochenende seine Marketingkooperation mit dem iTunes Music Store von Apple. In den TV-Spots werben 16 Jugendliche für die Brause, die von der RIAA wegen illegaler Downloads verklagt wurden. Pepsi verschenkt mit seiner Download-Kampagne 100 Mio. Songs aus dem iTunes-Shop. Die Zugangsdaten zu den musikalischen Give-aways befinden sich in den Verschlusskappen der Getränkeflaschen – laut Pepsi in jeder Dritten. Der Brauseproduzent aus Purchase (N.Y.) hat sich für den Start der Aktion das TV-Wochenende mit der höchsten Quote des Jahres ausgesucht: Wenn am 1. Februar die Carolina Panthers gegen die New England Patriots zum Superbowl, dem Endspiel der US-Football-Saison, antreten, werden erwartungsgemäß zwischen 90 und 100 Mio. Menschen vor den Bildschirmen sitzen. In dieser Prime-Time lässt Pepsi eine „P2P-Sünderin“ sagen: „Hallo, ich bin eines der Kinder, das man wegen kostenloser Musik-Downloads aus dem Internet verklagt hat. Und nun sage ich hier vor 100 Millionen Menschen, dass wir auch weiterhin kostenlos Musik aus dem Netz ziehen werden. Und niemand kann etwas dagegen tun.“ Dabei blendet Pepsi Schriftzüge ein, die das „kostenlos“ erklären, während Green Day im Hintergrund eine Coverversion von „I Fought The Law (And The Law Won)“ spielt.
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