Es musste schon etwas Besonderes sein. Schließlich hat man einen Ruf zu verteidigen. Und einen Namen, der weit über die Landesgrenzen hohe Attraktivität ausstrahlt, wie ein Blick in die mit Namen wie Phil Collins, Tom Jones, Randy Crawford, Mousse T. oder Fury In The Slaughterhouse gespickte Referenzliste beweist. Das neue Domizil von Peppermint Jam Records und der Peppermint Park Studios wird – und damit wird es vielleicht das von außen spektakulärste Studio weltweit – der ehemalige Expo-Pavillon von Belgien. Doch das architektonische Meisterwerk will nicht nur von außen blenden – auch innen soll die Post abgehen.
Wolfgang Sick, Geschäftsführer von Peppermint Park, erläutert im Gespräch mit musikwoche.de: „Wir werden dann vier Studios haben, fünf Schreiberräume und einen 130 Quadratmeter großen und sechs Meter hohen Aufnahmeraum.“ Das neue Peppermint will mehr sein, als bloß ein Topstudio: „Es soll zu einem Forum werden, in dem man sich gerne trifft. Die Türen sind auf, Interessierte können rein gehen und sich mit Musikern austauschen. Mir schwebt eine richtige ‚Wuselzelle“ vor.“ Und auch abends soll die Musik im Ex-Expo-Pavillon spielen – in einer integrierten, 600 Quadratmeter großen und rund 700 Leute fassenden Eventhalle. Diese Live-Komponente soll Bands als Konzert-, Showcase-Halle oder als Probebühne zur Verfügung stehen. Alles wird gut – nur wann, konnte Wolfgang Sick noch nicht sagen. Angestrebt ist aber ein Termin noch in diesem Jahr.
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