Musik

PayPal verspricht sich viel vom digitalen Musikgeschäft

Das Downloadgeschäft in Großbritannien soll sich bis ins Jahr 2010 verzehnfachen. Davon geht der Transaktionsdienstleister PayPal aus. Zum Ende des Jahrzehnts würden in UK demnach 15 Prozent der Musikumsätze mit dem digitalen Verkauf übers Internet gemacht.

Das Downloadgeschäft in Großbritannien soll sich bis ins Jahr 2010 verzehnfachen. Davon geht der Transaktionsdienstleister PayPal aus. Zum Ende des Jahrzehnts würden in UK demnach 15 Prozent der Musikumsätze mit dem digitalen Verkauf übers Internet gemacht. Das entspräche einem Betrag von 379 Mio. Pfund (549 Mio. Euro) rechnet die eBay-Tochter vor.

Der „Digital Content Report“ des Unternehmens prognostiziert zudem, dass der durchschnittliche britische Onlinekunde 25 Titel im Jahr 2010 herunterladen und dabei 15 Pfund ausgeben wird. PayPal geht daher künftig von Durchschnittspreisen von 60 Pence (87 Cents) pro Download aus. Zusätzlich zum stationären Digitalgeschäft erwartet PayPal auch einen Höhenflug für Mobildownloads. Hier soll sich der britische Markt bis zum Ende der Dekade auf 200 Mio. Pfund Umsatz hochschrauben.

Zusammen mit anderen Medieninhalten für Handys werde das Geschäft mit Mobile Entertainment auf 1,14 Mrd. Pfund anwachsen. Somit könnte das digitale Musikgeschäft in Großbritannien bis 2010 insgesamt umgerechnet rund 840 Mio. Euro umsetzen.

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