Musik

Paul Wall führt die glorreichen sieben Neueinsteiger an

Sieben Neueinsteiger mischen in dieser Woche die US-Top-Ten ordentlich auf. Als Sieger aus dem Hitlistenwettstreit geht Rapper Paul Wall hervor, Kanye West hält sich respektabel und zwei Veteranen freuen sich über einen Platz an der Sonne.

Sieben Neueinsteiger mischen in dieser Woche die US-Top-Ten ordentlich auf. Als Sieger aus dem Hitlistenwettstreit geht Paul Wall hervor: Sein „The Peoples Champ“ verkaufte in der ersten Woche 176.800 Exemplare und beschert dem Rapper aus Houston nicht nur seine erste Nummer eins, sondern gleichzeitig das bisher beste Verkaufsergebnis seiner Karriere. Besonders stolz auf diesen Erfolg ist das Inkubator-Label Asylum der Warner Music Group, das seit seiner Gründung Ende letzten Jahres bereits drei Top-Ten-Platzierungen erreicht hat.

Dahinter hält sich Kanye West als bestplatzierter Top-Ten-Act der letzten Woche mit 165.000 Einheiten von „Late Registration“ respektabel auf Rang zwei. Neu auf drei ist die Band Switchfoot, die dank 131.000 Verkäufen von „Nothing is Sound“ ebenfalls eine persönliche Bestleistung aufstellen. Nach vier Jahren selbst verordneter Pause kehrt Country-Sängerin Trisha Yearwood mit 118.000 verkauften Kopien von „Jasper Country“ auf Platz vier zurück.

Fünfte sind die Pussycat Dolls, die in der ersten Woche 99.000 Stück von „PCD“ absetzen konnten, gefolgt von Paul McCartney und seinen 92.000 Units von „Chaos And Creation In The Backyard“. Für den Ex-Beatle ist dies inzwischen die 45. Platzierung in den amerikanischen Top Ten. So erfolgreich wie noch nie ist der Bob-Marley-Spross Damian, der sein „Welcome to Jamrock“ mit 86.000 Verkäufen auf Position sieben abstellt.

Dahinter retten sich zwei Charts-Dauerbrenner auf die Plätze: Die Black Eyed Peas schaffen mit 83.000 Exemplaren von „Monkey Business“ Rang acht, Mariah Carey findet sich mit 75.000 Kopien von „The Emancipation Of Mimi“ auf Platz neun wieder. Erstmals unter den ersten zehn ist in seiner langjährigen Laufbahn Charlie Wilson. Der einstige Frontmann der Gap Band verkaufte in der ersten Woche 71.000 Einheiten von „Charlie, Last Name Wilson“.

Das Neuheitenfeuerwerk an der Charts-Spitze führte erstmals seit Wochen wieder zu einem merklichen Anstieg der Absatzzahlen: Zehn Mio. verkaufte Alben sind 4,9 Prozent mehr als in der Vorwoche, allerdings auch 3,1 Prozent weniger als in der Vergleichswoche des Jahres 2004. Seit Jahresanfang setzte die US-Branche 394,6 Mio. Alben ab, das entspricht im Jahresvergleich einem Minus von 8,5 Prozent.