Glaubt man selbst ernannten Szene-Kennern und Insidern, soll der Typus des Großstudios vom Aussterben bedroht sein. Alles nur Schwarzmalerei? Fest steht: In dem idyllisch am Starnberger See gelegenen Studio-Komplex gigantischen Ausmaßes kennt man keine Existenzängste. Ganz im Gegenteil: Das hoch motivierte Team um Mastermind Leslie Mandoki gibt sich auch nach 2001, dem Krisenjahr der Branche, höchst zuversichtlich und optimistisch und verbucht weiterhin wie in jedem Jahr seit der Gründung ein Wachstum. Aus guten Gründen: Denn im zwölften Jahr der Park Studios erfreut sich der mit exklusivem, sündhaft teurem Equipment verschwenderisch bestückte und überaus großzügig dimensionierte Recording-Tempel größter Beliebtheit bei Künstlern und Industrie. International, wohlgemerkt.
Ein Who-is-Who der Musikszene
Ein Blick in die Referenzliste wirkt wie ein Who-is-Who der Musikszene: No Angels, Lionel Richie, Joshua Kadison, Phil Collins, Placido Domingo etc. Gründe für den großen Zuspruch gibt es genug: Kompetenz, Technik, Ambiente, Atmosphäre. Doch um die Erfolgsformel schlüssig zu entziffern, sollte man auch die Philosophie von Leslie Mandoki kennen: „Letzten Endes zählt nur die musikalische Kreativität“, sagt er, und um die auf höchstmöglichem Niveau zu schaffen, ist dem Musik-Fanatiker jedes probate Mittel recht: „Hier darf nichts fehlen, was der Entfaltung kompromissloser Qualität förderlich sein kann.“ Mandoki, sein Musenzwilling Laszlo Bencker, Bernie Schwarz (Production Management) und ihr Team wissen aber auch, dass sie am internationalen Standard gemessen werden. Dies bewirkt einen nicht zu unterschätzenden Investitionsdruck – zur Freude der handverlesenen Kundschaft, die auch gern das Angebot erstklassiger Instrumente wie den Konzertflügel Marke Bösendorfer in Anspruch nimmt.
Trotz exzellenter Auftragslage weiß aber auch Mandoki, dass sich die Studio-Szene in Deutschland gerade in rauen Gewässern bewegt. „Man braucht doch nur den Erfolg von Anastacia zu nehmen“, sagt der Songwriter, Drummer und Produzent. „Ich bin mir sicher, dass es auch in Deutschland eine ganze Reihe von Künstlerinnen und Künstlern gibt, die ähnlich talentiert sind. Doch was hört man von der Industrie:,Das klingt aus Amerika einfach besser.“ Wenn erst einmal die meisten Top-End-Studios in Deutschland zugemacht haben, werden die Plattenfirmenleute mit dieser Behauptung tatsächlich recht behalten.“ Doch Mandoki wäre nicht Mandoki, würde er dieser Aussage nicht ein entschlossenes Statement hinterher schicken: „Die Park Studios werden der Garant dafür bleiben, dass in Deutschland weiterhin auf internationalem Top-Level produziert werden kann und die Top-Marketing-Etats der Industrie nicht nur für im Ausland produzierte,deutsche“ Themen wie Anastacia ausgegeben werden müssen.“ Das ist für Mandoki die beste Art der Wirtschaftsförderung – getreu dem Firmenmotto: „Musik ist eine Frage des Geschmacks. Aufnehmen ist eine Frage der Hingabe und Professionalität.“
Park Studios Klenzestraße 1a 82327 Tutzing Telefon: 08158/99 55 – 0 Fax: 08158/99 55 – 99 E-Mail: [mailto:[email protected]@@@[email protected]] Internet: www.park-studios.de



