Musik

Pantera-Gitarrist stirbt nach Schießerei bei Metal-Konzert

Bei einem US-Konzert der Gruppe Damageplan kamen am 8. Dezember vier Menschen ums Leben. Ein Amokläufer stürmte die Bühne und erschoss u.a. den Gitarristen Darrell Abbott alias Dimebag Darrell, der auch in der Formation Pantera spielte.

Bei einem Konzert der Gruppe Damageplan kamen am 8. Dezember vier Menschen ums Leben. Ein Amokläufer stürmte die Bühne und erschoss u.a. den Gitarristen der Band, Darrell Abbott alias Dimebag Darrell. Die Besucher des Konzerts in der Alrosa Villa in Columbus im US-Staat Ohio hatten die Schießerei zunächst für eine Inszenierung gehalten. Wie die Polizei von Columbus nun bekannt gab, tötete der Schütze vier Menschen und verletzte zwei weitere, bevor er selbst von einem Polizisten erschossen wurde.

Augenzeugen berichten, der Mann habe während des ersten Songs die Bühne gestürmt und das Feuer auf die Bandmitglieder eröffnet. „Dann griff ein Polizist der Columbus Police in das Geschehen ein und schoss auf den Schützen. Der Schütze erlag seinen Verletzungen,“ fasst Polizeisprecher Seargent Brent Mullen das folgende Geschehen zusammen. „Hätte unser Polizist nicht so schnell reagiert, hätte es sicherlich noch mehr Tote und Verletzte gegeben. Der Täter schoss immer noch um sich.“

Derzeit werden die rund 200 Besucher des Konzerts zu den Vorfällen befragt. Einer der Verletzten befinde sich in einem kritischen Zustand. Zu den möglichen Motiven des Schützen sowie zu den Identitäten der drei weiteren Toten machte die Polizei bisher noch keine Angaben. Die Metal-Welt trauert indes um Dimebag Darrell, der auch in der Formation Pantera spielte. „Ich bin sprachlos,“ sagt der frühere Ozzy-Osbourne-Bassist Rob Nicholson. „Dimebag ist eine verdammte Legende und das was passiert ist, ist kompletter Irrsinn.“