Die pakistanischen Behörden machen Fortschritte im Kampf gegen Produktpiraten. In den letzten sechs Monaten beschlagnahmten Fahnder rund 300.000 CDs und DVDs. Zudem lassen sich die Zöllner inzwischen von IFPI-Experten trainieren.
Aufgrund der verstärkten Bemühungen des pakistanischen Zolls habe sich die Rate der exportierten Piratenware drastisch verringern lassen, lobte Willem van Adrichem, der als Regional Coordinator Anti Piracy Enforcement derzeit die Beamten in Islamabad, Karachi und Kandahar ausbildet. Es werde allerdings noch einige Jahre dauern, bis Plattenfirmen wieder Vertrauen in den Schutz des Urheberrechts in Pakistan gefasst haben. Bevor ausländische Firmen wieder ins pakistanische Musikgeschäft investieren, müsste sich die Gesetzgebung des Landes in Bezug auf Piraterie noch verschärfen.
Van Adrichem empfahl den Behörden, die Presswerke des Landes zu verpflichten, bei der Produktion den so genannten Source Identification Code (SID) einzusetzen.


