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P2P-Applikationen lassen Bedarf an Bandbreite wachsen

Die Nutzung von P2P-Systemen ist der Hauptgrund für den wachsenden Bedarf an Bandbreiten bei Internet Service Providern. Laut den Forschungsfirmen TeleGeography und CacheLogic stieg die Nachfrage nach Netzkapazitäten allein im Jahr 2004 um 42 Prozent.

Die anhaltend starke Nutzung von P2P-Systemen ist der Hauptgrund für den wachsenden Bedarf an Bandbreiten bei Internet Service Providern. Laut den Forschungsfirmen TeleGeography und CacheLogic stieg die Nachfrage nach Netzkapazitäten allein im Jahr 2004 um 42 Prozent. Bereits im Jahr davor stieg der Bedarf um 62 Prozent. Entgegen den Hoffnungen der Entertainmentindustrie hätten die diversen juristischen Maßnahmen gegen P2P-Nutzer und -Betreiber nicht den gewünschten Erfolg gehabt, erklärte Andrew Parker, Technikchef bei CacheLogic dem Magazin „Wired“.

In Nordamerika sei der Effekt der Klagen gleich null. In anderen Regionen hätten die Klagen erst das Interesse an P2P-Systemen geweckt, finden die Forscher. BitTorrent, eDonkey & Co. lockten die Menschen in immer größeren Scharen und mit immer größeren Datenpaketen ins Netz. Derzeit liegt die durchschnittliche Größe einer getauschten Datei bei mehr als 100 MB. Laut CacheLogic seien P2P-Anwendungen zum Teil für drei Viertel des gesamten Datenverkehrs im Internet verantwortlich. Aber auch die mehr Anhänger findende Internettelefonie (Voice over IP) verlange künftig nach Bandbreiten.

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