Musik

Organist Jimmy Smith gestorben

Jimmy Smith, der mit seinem Spiel auf der Hammond-Orgel auch jenseits der Jazz-Welt großen Einfluss ausübte, ist am 8. Februar im Alter von 79 Jahren offenbar an Altersschwäche gestorben.

Jimmy Smith, der mit seinem Spiel auf der Hammond-Orgel auch jenseits der Jazz-Welt großen Einfluss ausübte, ist am 8. Februar im Alter von 79 Jahren offenbar an Altersschwäche gestorben.

Das Jazz-Label Blue Note hatte den US-Organisten 1956 unter Vertrag genommen und von ihm bis in die 60er Jahre zahlreiche, erfolgreiche Alben veröffentlicht, auf denen er das Orgel-Trio populär machte. Mit seinem eigenen Orgelstil auf der Hammond B3 vermischte er Einflüsse aus dem Hardbob, Rhythm & Blues und Soul. Dabei gelang es ihm, die Orgel als angesehenes Solo-Instrument im Jazz zu etablieren.

1962 wechselte er zum Verve-Label, arbeitete später auch für MGM, Elektra, Decca und Mercury, kehrte aber auf Wunsch des heutigen Blue-Note-Chefs, Bruce Landvell, zum Traditionslabel zurück. Seine letzten Aufnahmen für Blue Note entstanden Ende der 90er Jahre, als er mit seinem langjährigen Gitarristen Kenny Burrell zwei Alben aufnahm.

Einer neuen Generation von Musikhörern wurde er bekannt, als die Beastie Boys 1994 auf ihrem Album „Ill Communication“ sein Stück „Root Down“ sampelten.