Mehr als 300 Mitglieder, Partner und Gäste des Europäischen Verbands der Veranstaltungs-Centren (EVVC) nahmen an dessen jüngster Management-Fachtagung in Bremen teil. Inhaltlich waren die drei Kongresstage geprägt von Vorträgen und Diskussionen über die neuen Trends und Technologien in der Veranstaltungsbranche. Demographischer Wandel, Konsumtrends, Veränderungen von Märkten und Werten waren nur einige der Themen, die von den EVVC-Tagungsgästen auf Tableau gebracht wurden.
„Diese Veränderungen werden auch unserer Branche nicht erspart bleiben, sagte August Moderer, Präsident des Verbandes und Geschäftsführer des Congress Centrum Mainz. Er sei aber sicher, „dass wir in unserer Branche die Zukunft erfolgreich meistern werden, wenn wir nicht den Kopf in den Sand stecken.“ Das in Bremen vorgestellte Trendbarometer gab unterdessen wenig Anlass zur Freude. Hatten 2003 noch 23 Prozent der Verbandsmitglieder angegeben, rund 1000 Veranstaltungen pro Jahr zu beherbergen, waren es im vergangenen Jahr nur noch sechs Prozent. Die Zahl der Vollzeit-Mitarbeiter ist laut EVVC-Erhebung in den meisten Häusern rückläufig. Um den Austausch unter den Mitgliedern weiter zu fördern, kündigte der Verband die Einrichtung einer Wissensdatenbank an. Der EVVC, der in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert, vertritt in Deutschland und den Nachbarländern die Belange von rund 300 Veranstaltungsstätten.



