Die von MPEG LA vorgeschlagenen Lizenzbedingungen für das Open Mobile Alliance (OMA) Digital Rights Management (DRM) stoßen bei der Mobilfunkallianz weiter auf taube Ohren. Ziel der OMA ist es unter anderem die Interoperabilität von Mobilfunkspezifikationen sicherzustellen und diesen allen Mitgliedern als nicht exklusvies Lizenzrecht zu angemessenen Bedinungen zur Verfügung zu stellen. Die Vorschläge von MPEG LA und der Teilnehmer an dessen Patent-Pool entspreche nicht diesen Anforderungen, urteilt die OMA.
„OMA DRM ist eine technische Qualitäts-Spezifikation, die gemeinschaftlich von OMA-Mitgliedsunternehmen weltweit entwickelt wurde. Die betroffene Reaktion der Branche auf den von MPEG LA vorgeschlagenen DRM-Lizenzpreis macht das Interesse der Branche deutlich, die Verfügbarkeit offener mobiler Dienste sicherzustellen“, sagte Jari Alvinen, Vorstandsvorsitzender der OMA.


