Musik

Österreichs Markt profitiert von heimischen Produktionen

IFPI-Chef Franz Medwenitsch machte schon bei der Präsentation der Jahresbilanz 2004 klar: Heimische Produktionen haben der Branche neuen Schwung gegeben. Das belegt auch die erste Quartalsbilanz 2005 mit Hits wie „Kiddy Contest“ oder „Austro Pop Show“.

IFPI-Austria-Geschäftsführer Dr. Franz Medwenitsch machte es schon bei der Präsentation der Jahresbilanz 2004 klar: Heimische Produktionen haben der Branche zum Jahresstart 2005 neuen Schwung gegeben. „Österreichische Produktionen liegen im Spitzenfeld der Charts“, meinte er. Das belegt auch die erste Quartalsbilanz des Austria-Markts für 2005: Hier liegt bei den Longplayern die zehnte Folge der Reihe „Kiddy Contest“ als erfolgreichstes Album vor Robbie Williams und den Söhnen Mannheims. Mit dem Neujahrskonzert 2005 auf Platz fünf, dem Benefizprojekt Austria For Asia (elf), Christina Stürmer (zwölf) und den Ursprung Buam (21) finden sich fünf heimische Produktionen unter den 25 bestverkauften Alben von Ende Dezember 2004 bis Mitte März 2005.

Während es bei den Singles mit Global Deejays und Romes & Julia sowie bei den Musik-DVDs mit Falco und erneut dem Neujahrskonzert immerhin jeweils zwei nationale Produktionen in die Top Ten schaffen, werden die Compilationcharts des 1. Quartals klar von österreichischen Marken dominiert: Angeführt von den Folgen „Ans“ und „Zwa“ der Reihe „Austro Pop Show“, finden sich hier 14 Titel aus heimischen Special-Marketing-Abteilungen oder zumindest auf den Markt abgestimmte Veröffentlichungen.

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