Musik

Österreichs Branche legt Förderfonds auf

Die österreichische Musikbranche will lokalen Talenten finanziell unter die Arme greifen. Ein Produktionsfonds soll jährlich bis zu 30 Alben unterstützen. Die Mittel stammen aus staatlichen Quellen und von den Branchenverbänden.

Die österreichische Musikbranche will lokalen Talenten finanziell unter die Arme greifen. Ein Produktionsfonds in Höhe von 600.000 Euro soll jährlich zwischen 20 und 30 Alben unterstützen. „Das soll ein wesentlicher Impuls sein, in Österreich wieder neue, hoffentlich erfolgreiche Künstler zu kreieren“, erklärte Peter Vieweger, Vertreter der Komponistenkurie im Vorstand der Urheberrechtsgesellschaft AKM, gegenüber dem „Standard“. Die Mittel stammen aus staatlichen Quellen und von den Branchenverbänden.

Das Bundeskanzleramt und der Kunststaatssekretär steuern 350.000 Euro bei, die Musikwirtschaft des Landes – bestehend aus IFPI Austria, AKM/GFÖM, Austro Mechana/SKE, FAF, ÖSTIG und dem Veranstalterverband – stiftet gemeinsam 250.000 Euro für den Fonds. Damit sollen Plattenfirmen „über massive Risikominderung viel mehr Neuproduktionen ermöglicht werden“, so Vieweger. Die Höchstfördersumme beträgt dabei 50.000 Euro, über die Vergabe soll eine Jury entscheiden, die voraussichtlich Christian Kolonovits leiten wird.