Musik

Österreichischer Musikfonds ruft zur zweiten Förderrunde auf

Der Österreichische Musikfonds hat in einer ersten Förderrunde 23 Zusagen ausgesprochen. Aus über 230 Anträgen sind 14 fixe und neun bedingte Zusagen in Höhe von 275.000 Euro gebilligt worden. Angesichts der großen Resonanz startet ab dem 31. Oktober die zweite Runde für das Förderprogramm.

Der Österreichische Musikfonds hat in einer ersten Förderrunde 23 Zusagen ausgesprochen. Aus über 230 Anträgen sind 14 fixe und neun bedingte Zusagen in Höhe von 275.000 Euro gebilligt worden. „Produktionen, für die noch keine Verwertungskonzepte oder Labelverträge vorliegen, können bedingt gefördert werden,“ sagte Harry Fuchs, Geschäftsführer beim Musikfonds. „Die Zusagen werden fix, wenn vom Antragsteller binnen sechs Wochen ein Verwerter für die eingereichte Produktion gefunden wird.“

Zu den Glücklichen gehören Formationen wie Bauchklang, !Deladap, das Vienna Art Orchestra und die Sängerin Judith Kopecky. „Die durchweg hohe Qualität der eingereichten Produktionen bestätigt das hohe Potential der heimischen Musikszene“, so Fuchs weiter. In einem mehrstufigen Auswahl- und Entscheidungsverfahren hat sich eine Fachjury mit jeder eingereichten Produktion beschäftigt. Neben der künstlerischen Qualität seien auch die vorgelegten Vermarktungskonzepte und die Vertriebschancen entscheidend für die Vergabe der Förderpreise.

Angesichts der großen Resonanz geht das Förderprogramm, das zur Stärkung des Kreativstandortes Österreich ins Leben gerufen wurde, in die nächste Runde: Ab dem 31. Oktober startet der zweite Call des österreichischen Musikfonds. Um die Chancen auf eine Förderung zu verbessern, rät Geschäftsführer Harry Fuchs interessierten Künstlern, sich im Vorfeld um einen Label- oder Vertriebsvertrag zu bemühen.

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