Die neugegründete österreichische Präsidentenkonferenz der Interessenvertretungen, Berufsvereinigungen und Verwertungsgesellschaften im Bereich Musik fordert in einem Manifest die ORF-Generaldirektorin Monika Lindner auf, den Wert von Musik nicht in Frage zu stellen. Hintergrund ist eine Forderung der alten ORF-Geschäftsführung nach einer deutlichen Verbilligung der Musikrechte. Bereits jetzt seien die Verdienstmöglichkeiten vor allem für in Österreich lebende Urheber sehr eingeschränkt, so die Präsidentenkonferenz Musik. In diesem Zusammenhang weist die Österreichische Note darauf hin, dass der Anteil nationalen Repertoires im Programm des ORF seit 1982 von 25 auf 19,6 Prozent im Jahr 2000 gesunken sei, obwohl der öffentlich-rechtliche Rundfunk im selben Zeitraum sein Musikangebot mehr als verdreifacht habe.
Österreichische Note appelliert an ORF-Generaldirektorin
Manifest der Präsidentenkonferenz Musik fordert die seit Anfang des Jahres amtierende ORF-Generaldirektorin Monika Lindner auf, den Wert von Musik nicht in Frage zu stellen.



