Die „Aktion scharf“ des österreichischen Branchenverbands IFPI Austria gegen Internet-Piraten zeigt erste Erfolge. Wie angekündigt, hat der Verband Verfahren gegen 100 Anbieter von illegal vervielfältigter Musik eingeleitet. 14 der Fälle konnten bereits außergerichtlich geregelt werden. Die Filesharer verpflichteten sich, alle illegalen Musikdateien zu löschen und künftig keine urheberrechtlich geschützten Werke mehr zu verbreiten. Sie erwartet außerdem eine Kosten- und Schadenersatzzahlung von je bis zu 4000 Euro. Die ertappten Datentauscher seien mehrheitlich Männer zwischen 20 und 40 Jahren gewesen, teilte der Verband mit. „Das erste Ziel der Aktion, nämlich das Bewusstsein für den Schutz des geistigen Eigentums zu stärken und klar zu machen, dass Raubkopieren im Internet gesetzwidrig ist, konnte bereits erreicht werden“, erklärte IFPI-Austria-Chef Dr. Franz Medwenitsch. „Praktisch jeder Filesharer weiß mittlerweile, dass er Urheberrecht verletzt und dass das ernste Folgen haben kann.“
Österreich stellt erste Internet-Piraten
Die „Aktion scharf“ des österreichischen Branchenverbands IFPI Austria gegen Internet-Piraten zeigt erste Erfolge.



