Erstmals in der Geschichte der Ö3 Austria Top 40 werden neben Single-Verkäufen auch digitale Downloads zur Ermittlung der Charts-Positionen herangezogen. Am 10. März erscheint die erste in dieser Form ermittelte Chartliste. Das Musikportal des Hauses Apple, der iTunes Music Store, ist in Österreich der erste Online-Hitparadenmelder, weitere Musikportale sollen in der nächsten Zeit folgen.
„Ein Hit ist ein Hit, ganz gleich in welcher Form er verkauft wird“, erklärte Andy Zahradnik von Media Control Austria. „Eine mehrmonatige Beobachtungsphase hat auch gezeigt, dass es in Österreich keine großen Unterschiede in der Titelauswahl von Online- und Offline-Käufern gibt.“ Der Anteil der Downloads am österreichischen Singles-Markt beträgt nach Angaben der IFPI Austria rund zehn Prozent – mit steigender Tendenz. Für das Jahr 2005 wird mit einem Downloadverkauf von 300.000 bis 500.000 Songs gerechnet.


