Musik

ÖMR beschäftigt sich mit „Kreativität und Pluralismus“

Der Österreichische Musikrat veranstaltet am 23. und 24. April in Kooperation mit der Universität für Musik und darstellende Kunst ein Symposium zum Thema „Kreativität und Pluralismus“.

Der Österreichische Musikrat veranstaltet am 23. und 24. April in Kooperation mit der Universität für Musik und darstellende Kunst ein Symposium zum Thema „Kreativität und Pluralismus“. Dabei sollen die Bedingungen musikbezogener kreativer Arbeit in Österreich im Zeitalter musikalischer Vielfalt ausgelotet werden. Hintergrund ist laut ÖMR-Generalsekretär Günther Wildner die Tatsache, dass die Alpenrepublik zwar im Bereich der Reproduktion von Musik Weltformat besitze, bei der Kreation und Produktion von Musik aber zunehmend in eine internationale Randposition gerate. Aus diesem Anlass will das Symposium einen deutlichen Akzent zur öffentlichen Beachtung kreativer Arbeit in allen Musiksparten setzen. So beleuchtet die Veranstaltung unter anderem die Entwicklung des Musiklebens seit der Jahrtausendwende und die Zukunftsperspektiven aus der Sicht führender Institutionen. Hochkarätig besetzte Panels befassen sich mit den Bedingungen musikbezogener kreativer Arbeit in sechs Stilfeldern. Neben ÖMR-Präsident Harald Ossberger diskutieren österreichische Branchengrößen wie Dr. Franz Medwenitsch von der IFPI Austria und Mario Rossori. Ferner werden politischen Vertretern wie Staatssekretär Franz Morak aus Sicht der Musikwirtschaft notwendige Fördermaßnahmen präsentiert. Musikalische Beiträge österreichischer Musiker runden das Symposium ab. Das detaillierte Programm finden Interessierte auf der Homepage des ÖMR. Der Eintritt zur allgemein zugänglichen Veranstaltung im Clara-Schumann-Saal am Wiener Anton-von-Webern-Platz 1 ist frei.