Die Zahl der Nutzer legaler Downloadangebote unter den CD-Käufern stieg im ersten Quartal 2004 auf fünf Prozent. Im Vergleichszeitraum des Vorjahrs zählten die Marktforscher der NPD Group nur 1,7 Prozent. Parallel dazu ging die Zahl der Befragten, die neben legalen Downloadangeboten auch P2P-Börsen nutzten, von 64 Prozent im vergangenen Jahr auf nunmehr 42 Prozent zurück. „Bezahlangebote wie iTunes oder Rhapsody wecken langsam das Interesse der Kernzielgruppe der Musikkäufer“, bilanziert Russ Crupnick als Musikchef der NPD Group. Dies würde den legalen Downloads mittelfristig zu einer soliden Geschäftsbasis verhelfen. Innerhalb der Gruppe der Kunden, die traditionelle Tonträger und Downloads kauften, sei zudem die Zahl der erworbenen CDs nur um durchschnittlich weniger als eine gesunken. Laut der NPD-Analyse kauften Nutzer von Abo-Modellen wie Rhapsody im Laufe des Jahres 2003 elf CDs, Kunden von iTunes oder ähnlichen Downloadshops griffen zehn Mal zum Tonträger, P2P-Nutzer kauften immerhin noch acht CDs und Kunden, die gar keine Musik aus Onlinequellen zogen, sechs Exemplare. Dies zeigt laut Crupnick, dass die wahren Musikfans dabei seien, Downloads als zusätzlichen Vertriebsweg zum traditionellen Tonträgergeschäft zu akzeptieren.
Nutzerzahl legaler Downloads verdreifacht
Die Zahl der Nutzer legaler Downloadangebote unter den CD-Käufern stieg im ersten Quartal 2004 auf fünf Prozent. Im Vergleichzeitraum des Vorjahrs zählten die Marktforscher der NPD Group nur 1,7 Prozent.



