Der Oberste Gerichtshof von Norwegen hat ein älteres Urteil gegen einen Studenten bestätigt, der im Jahr 2001 auf seiner Website Napster.no Links zu rund 170 nicht lizenzierten MP3-Dateien bereithielt. Im Rahmen eines akademischen Projekts erstellte der Computertechnologiestudent der Universität Lillehammer die Website, die nichts mit der Filesharing-Software Napster zu tun hatte.
Napster.no war nur zwischen August und November 2001 am Netz, die verlinkten MP3s lagen auf Servern außerhalb Norwegens. Das oberste Gericht bekräftigte nun den Schuldspruch gegen den Studenten: Er habe bewusst auf illegale Files verlinkt und damit zur Verletzung des Urheberrechts angestiftet. Geklagt hatten der norwegische Tonträgerverband Tono und einige Einzelfirmen wie Sony Music und Universal. Das Strafmaß liegt bei rund 12.200 Euro.


