Norah Jones behauptet sich mit „Not Too Late“ an der Spitze der amerikanischen Charts – allerdings in einer an Neuveröffentlichungen armen und nach Verkaufszahlen schwachen Woche.
So brachen nach Angaben von Nielsen SoundScan allein die Abverkaufszahlen des Nummer-eins-Albums von zuletzt 211.000 Exemplaren um mehr als 50 Prozent auf nunmehr nur noch rund 100.000 Einheiten ein. Dahinter kletter Chris Daughtry mit 84.000 verkauften CDs von „Daughtry“ von neun auf zwei, Fall Out Boy schieben sich mit „Infinity On High“ von fünf auf drei.
Als höchster Neueinsteiger schafft es die elfte Folge der Reihe „Kidz Bop“ mit von Kindern gesungenen Coverversionen von Hits wie Kelly Clarksons „Walk Away“ oder Beyonces „Irreplaceable“ auf Platz vier, allerdings lagen die 75.000 verkauften Exemplare deutlich unter den 117.000 Einheiten, die noch Folge zehn in der VÖ-Woche absetzen konnte. Es folgen Akon, der mit einem Verkaufsplus von fünf Prozent und 73.000 Einheiten mit „Konvicted“ von Rang elf auf fünf springt, und Robin Thicke mit „The Evolution Of Robin Thicke“ (68.000 Exemplare) sowie Justin Timberlake mit „FutureSex / LoveSounds“ (62.000 Einheiten).
Von vier auf acht hinunter ging es für Corinne Bailey Rae und ihr Debütalbum (56.000 Verkäufe; ein Minus von 53 Prozent zur Vorwoche), und von zwei auf neun fiel der im vergangenen Jahr verstorbene R&B-Star Gerald Levert mit „In My Songs“ (55.000 Einheiten; ein Minus von 67 Prozent). Die Top Ten komplettiert der zweite Neueinsteiger: tobyMac, früheres Mitglied der christlich orientierten Formation dc Talk, verkaufte 51.000 Exemplare von „Portable Sounds“
Im Vergleich zur Vorwoche, die im Windschatten der Grammy-Verleihung eine kurzfristige Marktbelebung mit sich brachte, gingen die Albumverkaufszahlen mit 9,18 Mio. Einheiten um 17,1 Prozent zurück; das Minus im Vergleich zur Vorjahreswoche lag bei 17,3 Prozent. Kumuliert bedeuten die bislang im Jahr 2007 verkauften 73,6 Mio. Longplayer ein Minus von 15,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.



