Musik

Norah Jones übertrifft Erwartungen

Die Verkaufszahlen des zweiten Albums der Blue-Note-Künstlerin Norah Jones haben die Erwartungen der Branche übertroffen: In den USA knackte sie die Millionenmarke, in Deutschland zumindest die Platingrenze.

Die Verkaufszahlen des zweiten Albums der Blue-Note-Künstlerin Norah Jones haben in den USA die Erwartungen der Branche übertroffen: Anstelle der erwarteten 700.000 verkauften Exemplare gingen in der VÖ-Woche von „Feels Like Home“ rund eine Mio. Kopien des Albums über die US-Ladentheken. Damit schaffte Jones in der VÖ-Woche das beste Verkaufsergebnis einer Solo-Künstlerin seit Britney Spears, die mit „Oops…“ im Mai 2000 auf 1,3 Mio. verkaufte Einheiten kam. Parallel zum Erfolg von Jones übertraf auch die von Grammy-Verleihung und Valentinstag angeschobene Wochenbilanz nach Informationen des Branchenmagazins „Hits“ das Ergebnis der Vorjahreswoche um rund zehn Prozent. Insgesamt 13 Alben verkauften mehr als 100.000 Exemplare. In den USA erwies sich die Woche vor dem Valentinstag damit erneut als die nach dem Weihnachtsgeschäft umsatzstärkste Zeit. 2003 fanden in der Vergleichswoche 13,9 Mio. CD-Alben eine Käufer, 2002 waren es 14,5 Mio. und 2001 15,5 Mio. Alben.

Hier zu Lande knackte das Album auf Anhieb die Platingrenze von 200.000 Exemplaren und setzte sich laut EMI-Angaben an die Spitze der Longplay-Charts. Parallel stieg auch ihr Debüt, „Come Away With Me“, erneut bis auf Rang drei. In Großbritannien fanden weitere 235.000 Exemplare von „Feels Like Home“ in der VÖ-Woche ihren Käufer. Wie in UK schaffte es das Album laut EMI auch in Frankreich, Italien, Irland, der Schweiz und den Niederlanden auf den ersten Platz der Charts. In der Erstauslieferung will das Unternehmen weltweit rund fünf Mio. Exemplare herausgestellt haben.

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