Musik

Norah Jones erobert acht Grammys

Die Pop-Jazz-Sängerin Norah Jones war mit acht Preisen die große Gewinnerin bei der 45. Grammy-Verleihung in der Nacht von Sonntag auf Montag.

Die Pop-Jazz-Sängerin Norah Jones war die große Gewinnerin bei der 45. Grammy-Verleihung in der Nacht von Sonntag auf Montag. Insgesamt acht Preise heimste Jones für ihr Debütalbum „Come Away With Me“ ein. Unter anderem gewann die Tochter von Sitar-Legende Ravi Shankar in den Kategorien bestes Album, beste Aufnahme („Don’t Know Why„), beste neue Künstlerin, bester Song, beste Tontechnik und beste Produktion. Als bester Rocksänger kürte die National Academy of Recording Arts and Sciences den „Boss“ Bruce Springsteen – er räumte drei Grammys ab. Dreifach-Preisträger war auch die Country-Formation Dixie Chicks mit ihrem Album „Home„. Skandal-Rapper Eminem sahnte zwei der begehrten US-Musikpreise ab, unter anderem in der Kategorie „Bestes Rap-Album“ („The Eminem Show„). Nelly und Coldplay zählten ebenso zu den Doppel-Gewinnern wie India.Arie. Highlight der Show war ein gemeinsamer Auftritt von Paul Simon und Art Garfunkel. Die beiden Musiker traten nach zehn Jahren Streit erstmals wieder zusammen auf – mit ihrem Titel „Sounds Of Silence“. Ein Sonderpreis ging an Maurice Gibb, den seine Brüder Barry und Robin Gibb an diesem Abend entgegen nahmen. Aus deutscher Sicht gewannen die Staatskapelle Berlin und der Chor der Deutschen Staatsoper Berlin unter der Leitung von Dirigent Daniel Barenboim einen Grammy für ihre „Tannhäuser“-Einspielung (Teldec Classics International/Warner Music). Eine weitere Auszeichnung kann sich das ECM-Label von Manfred Eicher für die CD „What Goes Around“ von Dave Holland ans Revers heften. Eicher selbst, der 2002 den Preis als Produzent des Jahres holte, ging leer aus.

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