Insgesamt acht Preise heimste Norah Jones für ihr Debütalbum „Come Away With Me“ ein. Unter anderem gewann die Tochter von Sitar-Legende Ravi Shankar in den Kategorien bestes Album, beste Aufnahme („Don’t Know Why„), beste neue Künstlerin, bester Song, beste Tontechnik und beste Produktion. Als bester Rocksänger kürte die National Academy of Recording Arts and Sciences den „Boss“ Bruce Springsteen – er räumte insgesamt drei Grammys ab. Dreifach-Preisträger waren auch die drei Country-Mädels von Dixie Chicks mit ihrem Album „Home„. Rüpel-Rapper Eminem sahnte zwei der begehrten US-Musikpreise ab, unter anderem in der Kategorie „Bestes Rap-Album“ („The Eminem Show„).
Nelly und Coldplay zählten ebenso zu den Doppel-Gewinnern wie India.Arie. Highlight der Show war ein gemeinsamer Auftritt von Paul Simon und Art Garfunkel. Die beiden Musiker traten nach zehn Jahren Streit erstmals wieder zusammen auf – mit ihrem Titel „Sounds Of Silence“. Ein Sonderpreis ging an den kürzlich verstorbenen Maurice Gibb, den seine Brüder Barry und Robin Gibb entgegen nahmen.
Aus deutscher Sicht gewannen die Staatskapelle Berlin und der Chor der Deutschen Staatsoper Berlin unter der Leitung von Dirigent Daniel Barenboim einen Grammy für ihre „Tannhäuser“-Einspielung. Eine weitere Auszeichnung kann sich das ECM-Label von Manfred Eicher für die CD „What Goes Around“ von Dave Holland ans Revers heften. Eicher selbst, der 2002 den Preis als Produzent des Jahres holte, ging leer aus.


