Musik

Nik Kershaw: Zurück zu den Wurzeln

Seit seinem 1983 erschienenen Debüt-Album „Human Racing“ gilt Nik Kershaw als einer der beständigsten Hit-Lieferanten. Zuletzt belegte Gigi D“Agostino mit Kershaws „The Riddle“ die vordersten Plätze der internationalen Charts. Auf seinem sechsten Album „To Be Frank“ (Eagle Rock/edel) präsentiert er nun elf weitere Juwelen, die sein Können als Songwriter belegen.

Wenn man das Booklet von „To Be Frank“ (CD-Best.-Nr.: 0000 119EAG) aufschlägt, begegnet man mit Fotos von Frank Sinatra, Frankenstein und den unvermeidlichen Frankfurter Würstchen einer seltsam anmutenden „Frankologie“, die in die Irre führt.

„Es handelt sich bei ‚To Be Frank“ nicht um ein Konzeptalbum. Den Bezug zum Namen Frank habe ich nur gewählt, um die Songs wie eine kontinuierliche Story aussehen zu lassen, obwohl sie eigentlich keinen Zusammenhang haben. Aber der Titel des Albums bedeutet im Englischen soviel wie ‚aufrichtig sein“. Ich bin in meinen Songs seit meinem letzten Album ’15 Minutes“ aufrichtiger denn je“, erzählt Nik Kershaw.

Mit seinen Hits „Wouldn‘ t It Be Good“ und „I Won“t Let The Sun Go Down On Me“ legte der Songwriter in den 80er Jahren den Grundstein für seine Karriere und stieg zum gefeierten Popstar auf. „Damals gab es immer irgendwelche Gründe dafür, neue Songs zu schreiben, die nicht zwangsläufig auch die richtigen Gründe waren. Wenn meine Plattenfirma eine neue Single brauchte, schrieb ich sie halt. Inzwischen erwartet niemand mehr von mir dass ich bedeutender als Elvis werde. Ohne Druck lässt es sich eben doch besser arbeiten“, erklärt Kershaw sein wieder gefundenes Selbstbewusstsein als Interpret seiner eigenen Songs.

Nachdem er jahrelang Pophits für Elton John, Chesney Hawkes und diverse Boygroups geschrieben hatte, besinnt sich Nik Kershaw in den Songs von „To Be Frank“ ohne bombastische Sounds auf den ursprünglichen Einfluss von Paul Simon. Und die Titel klingen immer noch hitverdächtig – allen voran die erste Single-Auskopplung des Albums, „Wounded„. Eagle Rock unterstützt die Veröffentlichung unter anderem mit Anzeigen in Zeitschriften wie „Rolling