Musik

Niederländisches Musikgeschäft im Minus

Für das erste Halbjahr 2001 meldet der niederländische Branchenverband NVPI ein Absatzminus von sechs Prozent bei CD-Alben und von rund 20 Prozent bei CD-Singles. Der Umsatz ging von 265 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2000 auf nunmehr 237,5 Millionen Euro zurück.

Für das erste Halbjahr 2001 meldet der niederländische Branchenverband Nederlandse Vereniging van Producenten en Importeurs van beeld- en geluidsdragers (NVPI) ein Absatzminus von sechs Prozent bei CD-Alben und von rund 20 Prozent bei CD-Singles. Der Umsatz ging von 265 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2000 auf nunmehr 237,5 Millionen Euro zurück. Während die Zahl der verkauften Alben von 20,8 Millionen im Vorjahreszeitraum auf nunmehr 19,6 Millionen Exemplare fiel, brach der Markt bei Singles von 3,4 Millionen auf 2,7 Millionen Stück ein. MusiCassetten und LPs gingen jeweils von 100.000 Exemplaren auf rund 70.000 verkaufte Einheiten zurück. Der Verband erwartet im traditionell starken vierten Quartal eine Belebung des Geschäfts, allerdings leide vor allem das Singles-Format unter der großen Zahl der Raubkopien. Nach Angaben des NVPI wurden im vergangenen Jahr in Privathaushalten 12,5 Millionen CDs illegal gebrannt, weitere 2,5 Millionen illegaler Tonträger gehen auf das Konto traditioneller Piraterie.