Venus Marlone Soul einer neuen Dimension
Die junge Sängerin und Songwriterin aus Columbus, Ohio, die ihren Wohnsitz bereits vor vier Jahren nach München verlegt hat, begeistert auf ihrem Debütalbum mit elf packenden Songs. Gekonnt verbindet Venus Malone, unterstützt von Produzenten wie J. Rawls, in Stücken wie Eye On The Prize“ und „One On One“ geschmeidige Harmonien mit formvollendeten HipHop-Beats und sehr persönlichen Texten, die die ganze Bandbreite menschlicher Emotionen widerspiegeln. Zum Album: Venus Marlone – Pretty On The Inside
Carrera Song-Poesie auf höchstem Niveau
Das Quartett aus München um die beiden Gitarristen Andi Blab und Andreas Bernard überzeugt auf seinem ersten Album mit einer gewitzten Mischung aus Pop-Sensibilität und Rock-Brutalität. Mit Unterstützung von unter anderem Markus Acher (The Notwist) und Christian Neuburger (Slut), die mit ihrem Gesang die Titel „That Time Of The Year“ und „Ashamed“ veredeln, spielte die Band zehn dynamische Songs ein, die nicht nur Alternative-Fans nachhaltig begeistern dürften. Zum Album: Carrera – Carrera
Radio 4 Aggressiver Underground-Rock
Die Formation Radio 4 aus New York gehört zu einer Generation von neuen US-Bands, die auf unkonventionelle Art die Rockmusik erneuern. Inspiriert von der New Wave- und Post-Punk-Szene der späten 70er- und frühen 80er-Jahre gelingt Radio 4 unter der Regie von Tim Goldsworthy (U.N.K.L.E.) und James Murphy auf „Gotham!“ eine aufregende Gratwanderung zwischen Funk-, Rock- und Dance-Elementen, die durchaus ein wenig an Bands wie Gang Of Four erinnert. Zum Album: Radio 4 – Gotham!
Ayak Debüt eines stimmlichen Ausnahmetalents
Die stilistische Bandbreite, die die 19-jährige Sängerin auf ihrem Debütalbum abdeckt – von Pop über Soul bis hin zu dezenten Dancefloor-Sounds – ist für sich alleine betrachtet schon beeindruckend. Wirklich außergewöhnlich sind jedoch ihre stimmlichen Fähigkeiten, mit dem Ayak die 13 Tracks, gespickt mit allerlei überraschenden Arrangements, samtweichen Harmonien und jeder Menge erstklassiger Melodien, in wahre Song-Perlen verwandelt, die ihre Wirkung nicht verfehlen. Zum Album: Ayak – Voices In My Head
Obi Berauschende Gitarrenpop-Preziosen
Mit ihrem entzückenden Debütalbum gibt das Quartett aus London den Weg vor, wie man auch die deutsche Radioszenerie wieder in eine magische Landschaft verwandeln könnte. Umwerfende Melodien, charmante Texte und fantasievolle Arrangements machen jeden der acht Songs zu einem veritablen Vergnügen. Dass die Platte nach 30 Minuten schon aus ist, macht da gar nichts, denn diese delikaten Gitarrenpop-Bonbons kann man nicht oft genug genießen. Zum Album: Obi – The Magic Land Of Radio
Sono Electro-Songs im Hitformat
Ihr Label bezeichnet das Hamburger Elektronik-Trio gern als „Advanced Pop“. Das kommt nicht von ungefähr, da die kühnen Konstrukte an der Schnittstelle zwischen Track und Song genügend Pop-Appeal besitzen, um auch eine größere Zuhörerschaft für Stücke wie „2000 Guns“ einzunehmen. Gleichzeitig spricht aus der avancierten Produktionstechnik ein Verständnis für moderne Club-Musik, die von Beat und Sounds lebt. Zum Album: Sono – Solid State



