Musik

Neues ATB-Album mit Widmung

„Die ATB-Singles verkaufen zurzeit immer noch besser als die ATB-Alben“, räumt Jan Schwede, Head of Marketing bei Kontor Records, ein.

Aber weil mit jedem Album die Verkaufszahlen stiegen, hofft Kontor mit dem am 28. Januar erscheinenden dritten Longplayer des Bochumer DJ und Produzenten, „Dedicated“ (Kontor/edel, Best.-Nr.: 0136302KON), die Singles-Zahlen zu übertreffen. Dies untermauert André Tanneberger alias ATB mit einem melodiebetonten und abwechslungsreichen Album, das neben den Hits „Let U Go“ und „Hold You“ auch längere Club-Exkursionen enthält.

„André gelingt es immer wieder, seine enorme musikalische Bandbreite aufzuzeigen. Wir als Label begrüßen und unterstützen dies ausdrücklich“, erläutert Schwede. Weil aber alles im typischen ATB-Stil produziert sei, handle es sich „trotz der Mischung der verschiedenen Elemente um ein homogenes Album“. So feiert ATB gleichzeitig in den Verkaufs-, Airplay- und Dance-Charts Erfolge, ohne dass seine Akzeptanz in den Clubs darunter leide: „Ihm gelingt der Spagat zwischen Club-Akzeptanz und mainstreamorientiertem Pop. Ausgangspunkt für den Erfolg eines Tracks bleibt aber nach wie vor der Club.“

Von dort aus startet Kontor eine massive Kampagne, die Club-Besucher auch zuhause vor dem Fernseher erreicht, wo Spots auf Viva, MTV2 Pop, RTL, RTL II, ProSieben, DSF und Sun TV vom 24. Januar bis zum 10. Februar auf das Album hinweisen. Features in relevanten Jugend-, Dance- und Lifestyle-Magazinen, Anzeigen in „raveline“ und „Piste“ sowie eine Kooperation mit der Fluggesellschaft Eurowings, in deren Bordprogramm im ersten Quartal 2002 das Video von „Hold You“ samt Hinweis auf das Album läuft, sollen „Dedicated“ genauso unterstützen wie E- und Direct-Mails an 6000 Adressen.

Dennoch wünscht sich Jan Schwede eine höhere Präsenz in den Medien: „Den Erfolg im Funkbereich haben wir in den anderen Medien noch nicht wiederholt. Print und TV – außer Viva und MTV2 – sehen den Stellenwert dieses Ausnahmekünstlers leider nicht so, wie wir es uns wünschen. Dies gilt für alle Künstler aus dem Dance-Segment.“