Am Anfang der zweiten Staffel stand ebenfalls wieder ein bundesweites Casting, das im August stattfand. An ihm beteiligten sich rund 12.000 Mädchen und Jungen. Anders als in der ersten Staffel, deren Folgen bis zu 2,5 Millionen Zuschauer sahen, wird diesmal aber eine gemischtgeschlechtliche Band zusammengestellt. Die erste Folge der Serie läuft am 11. September um 20.15 Uhr auf RTL II, insgesamt sind 28 Ausgaben geplant.
Die letzte Folge der Serie wird nahezu zeitgleich mit der Veröffentlichung der ersten Single der Formation zusammenfallen: Ab dem 3. Dezember soll der Song erstmals in den Regalen der Plattenhändler stehen, im Januar ist ein Album geplant. Bis dahin stehen sowohl für die Jury als auch für Polydor viel Arbeit an. „Aus Zeitgründen“ nehme dieses Mal kein Polydor-Mitarbeiter an der Jury teil, erklärt Johannes Cordes, Product Manager Zeitgeist Pop/International.
Die Jury besteht aus der Moderatorin Noah Sow, dem Choreographen Detlev „Dee“ Soost und Musikproduzent Alex Christensen. „Wie im vergangenen Jahr werden wir versuchen, innerhalb kürzestester Zeit den richtigen Song für die Popstars-Formation zu finden“, meint Cordes.
Zusammen mit A&R Director Tom Bohne sowie den Verantwortlichen des Senders und der Produktionsfirma Tresor TV sollen rund 20 Songs zur Endauswahl festgelegt werden. Als musikalische Vorgabe für den Sound der Formation definiert Cordes „internationalen Pop mit R&B-Anklängen“.
Ob die neuen „Popstars“ den Erfolg der No Angels toppen können, wagt Cordes nicht zu prophezeien: „Musik ist ein emotionales Geschäft, man kann sich nie sicher sein“. Der Product Manager geht aber von einem für die Plattenfirma erfreulichen Ergebnis aus, „da beispielsweise auch die zweite Staffel von Big Brother im Musikbereich besser abgeschnitten hat als die erste. Ich freue mich auf die kommenden Wochen, und bin stolz, nach den No Angels zum zweiten Mal das heißeste deutsche Thema betreuen zu dürfen“.



