Der US-Branchenverband RIAA brachte am 28. Februar zum Monatswechsel die nächsten Klagen gegen mutmaßliche Onlinepiraten auf den Weg. Den Gerichten gingen erneut 750 Vorladungen gegen unbekannt zu. Nun gilt es, in so genannten „Max Mustermann“-Verfahren deren Identität zu eruieren.
Parallel reichten die in der RIAA organisierten Plattenfirmen Klagen gegen 210 Personen ein, deren Identitäten auf diesem Verfahrensweg aufgedeckt werden konnten. RIAA-President Cary Sherman unterstrich erneut die erzieherische und wirtschaftliche Bedeutung dieser Vorgehensweise. Allerdings hatte der Branchenverband zuletzt auch mit Fällen wie dem einer Beklagten ohne Computer zu kämpfen, die in der Öffentlichkeit für Aufsehen sorgten.


