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Neue Allianz für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in Europa

Eine Reihe europäischer Firmen und Verbände aus der Medien- und Unterhaltungsindustrie haben die Creative And Media Business Alliance ins Leben gerufen. Die Allianz soll der Branche eine einheitliche Stimme in Brüssel verschaffen.

Eine Reihe europäischer Firmen und Verbände aus der Medien- und Unterhaltungsindustrie haben die Creative And Media Business Alliance ins Leben gerufen. Die Allianz soll der Branche eine einheitliche Stimme in Brüssel verschaffen. Ihre Mitglieder kritisieren den technologie-orientierten Fokus der von der EU verabschiedeten Lissabon Agenda, die Eckpunkte für Europas Weg zur einer wettbewerbsfähigen wissensbasierten Informationsgesellschaft festlegt. Es seien in den letzten fünf Jahren keine wesentlichen Fortschritte bezüglich Wachstum und Beschäftigung in Europa erzielt worden, ganz zu schweigen von Wettbewerbsfähigkeit, so die Allianz.

Gefordert wird eine stärkere Berücksichtigung kreativer und medienbasierter Unternehmen, die durch die Produktion von Inhalten die eigentliche Basis der Informationsgesellschaft seien. „Wenn Europa bis 2010 seine Wettbewerbsfähigkeit verbessern will, muss es Innovation, Wachstum und Wohlstand in Europas Kreativ- und Medienbranche stärken“, heißt es in einer Erklärung der Creative And Media Business Alliance.

Dazu gehöre auch der Schutz der Urheberrechte: „Ohne vernünftige Urheberschutzgesetze kann kein kreatives Geschäft existieren, geschweige denn wachsen. Europa muss eine Schlüsselrolle beim Schutz von Urheberrechten spielen. In der Zukunft wird ein starkes, effektives Urheberrechtssystem ein Wettbewerbsvorteil für die EU sein und dazu beitragen, Europa zu einem Ort erster Wahl für Innovation und Kreativität zu machen“, erklärte Allianz-Mitglied Eric Nicoli, Chairman EMI Group. Mit von der Partie sind unter anderem auch Jay Berman, IFPI-Chairman und CEO und Irene Braam, Director Public Policy and Government Affairs Universal Music International.