Musik

Netrebko dominiert Klassik-Echo

Anna Netrebko war mit zwei Awards und zwei Auftritten die meistgefeierte Künstlerin bei der Verleihung des Echo Klassik. Als Laudator präsentierte sich Götz Alsmann in blendender Verfassung, und kleine Unsicherheiten von Moderatorin Maria Furtwängler kamen im TV nicht mehr zum Tragen.

Anna Netrebko war mit zwei Awards und zwei Auftritten die meistgefeierte Künstlerin bei der zwölften Verleihung des Echo Klassik am 16. Oktober im Münchner Gasteig. Der Gesangsstar zog bereits zu Beginn der Gala mit der Arie „Regnava Nel Silenzio“ aus Donizettis „Lucia di Lammermoor“ das Publikum in ihren Bann. Kurz vor Schluss der fast zweistündigen Aufzeichnung sang sie schließlich noch mit Rolando Villazón das mit Standing Ovations bedachte Duett „Parigi, O Cara“ aus Verdis „La Traviata“.

Weitere eindrucksvolle Live-Darbietungen zeigten die ebenfalls mit zwei Klassik-Echos bedachte Anne-Sophie Mutter, Hélène Grimaud, die 12 Cellisten oder auch Andreas Scholl. Als Laudator präsentierte sich Götz Alsmann in blendender Verfassung, den sich beinahe jeder zweite MusikWoche-Leser vor rund einem Jahr im Rahmen einer Onlineumfrage als Nachfolger Senta Bergers gewünscht hatte. Die Schauspielerin Maria Furtwängler, die die Moderation der Gala erstmals übernommen hatte, führte mit einigen kleinen Unsicherheiten durch die Show, die aber im TV-Zusammenschnitt ab 22 Uhr im ZDF nicht mehr zum Tragen kamen.

Als Vorsitzender der ausrichtenden Deutsche Phono-Akademie lobte Gerd Gebhardt vor allem die nun bereits im zehnten Jahr bestehende und 2005 mit einer neuen Rekordquote aufwartende Partnerschaft mit dem ZDF sowie die Zusammenarbeit mit der Stadt München und dem Gasteig-Team. Mehr zum Thema