Musik

Nena bekommt 15.000 Euro zum Geburtstag

Großer Bahnhof im Künstlerhaus am Lenbachplatz in München: Nena erhielt am Abend des 24. März den Fred-Jay-Preis für ihre Verdienste um die „Schaffung und Förderung deutscher Texte“ und feierte zugleich Geburtstag. Der Preis, der zum 16. Mal verliehen wurde, ist mit 15.000 Euro dotiert.

Großer Bahnhof im Künstlerhaus am Lenbachplatz in München: Nena erhielt am Abend des 24. März den Fred-Jay-Preis für ihre Verdienste um die „Schaffung und Förderung deutscher Texte“ und feierte zugleich Geburtstag. Der Preis, der zum 16. Mal verliehen wurde, ist mit 15.000 Euro dotiert. Nach der Begrüßung der zahlreichen Gäste aus Musikbranche und Medien durch die GEMA-Granden Prof. Christian Bruhn und Prof. Dr. Reinhold Kreile hielt Gerd Gebhardt (Bundesverband Phono) die Laudatio. Gebhardt, der Nena vor nunmehr 22 Jahren für die damalige CBS entdeckte, wusste die Qualitäten der vielseitigen Künstlerin mit einer emotionalen Rede ins rechte Licht zu rücken. Nena, Echo-Preisträgerin 2003, die mit ihrer gesamten Großfamilie angereist war, bedankte sich bei der Stifterin Mary Jay-Jacobson und der anwesenden Festgemeinde mit zwei Kostproben von ihrem nächsten Album, von dem sie schon sechs Titel im Kasten hat. Mary Jay-Jacobson ist die Witwe des Textdichters Fred Jay, der unter anderem Evergreens wie „Ra-Ra-Rasputin“ und „Ma Baker“ von Boney M., „Es fährt ein Zug nach nirgendwo“ (Christian Anders) und „When A Child Is Born“ von Johnny Mathis schrieb. Zu den bisherigen Fred-Jay-Preisträgern zählen Hartmut Engler (Pur), Heinz Rudolf Kunze, Claudia Jung und Xavier Naidoo.