Rocklegende Neil Young gewann bei den Americana Honors & Awards den Preis als „Künstler des Jahres“. Der in Kalifornien lebende Kanadier machte in diesem Jahr mit dem politisch geprägten Album „Living With War“ von sich reden.
Die Americana Honors & Awards wurden in der Country-Metropole Nashville zum fünften Mal verliehen. Die Americana Music Association zeichnet damit Künstler aus, deren Musik auf den traditionellen amerikanischen Genres Folk, Country und Bluegrass basiert. Gleich zwei Ehrungen nahm Singer/Songwriter James McMurtry nach Hause: für „Childish Things“ als „Album des Jahres“ und „We Can’t Make It Here Anymore“ als „Song des Jahres“. Ebenfalls zweifacher Preisträger 2006 ist Gitarrist Kenny Vaughan als Instrumentalist des Jahres und einem Lifetime Achievement Award als Instrumentalist. Die Drive-By Truckers erhielten die Würdigung als beste Gruppe des Jahres, The Greencards als beste Newcomer. Alejandro Escovedo nahm den „Lifetime Achievement Award for Performing“ in Empfang. Weitere Preise für ihr Lebenswerk gingen an Allen Toussaint als Produzent und Toningenieur sowie an Rodney Crowell in der Songwriting-Kategorie.
Der traditionell posthum verliehene President’s Award dient diesmal dem Gedenken an Mickey Newbury. Country-Star Charlie Daniels erhielt im altehrwürdigen Ryman Auditorium den „Spirit Of Americana Free Speech Award“. Barry Poss von Sugar Hill Records freute sich über den „Jack Emerson Achievement Award for Executive“.



