Mit Standing Ovations wurden das NDR Sinfonieorchester unter seinem Chefdirigenten Christoph von Dohnányi und der Solist Vadim Repin beim ersten von zwei Konzerten in der New Yorker Carnegie Hall gefeiert.
Am 26. März, hatten die Musiker dort die Ouvertüre op. 95 aus „Ruys Blas“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy gespielt. Danach interpretierte Star-Violinist Vadim Repin Alfred Schnittkes viersätziges Violinkonzert Nr. 4. Nach der Pause begeisterten die Hamburger das New Yorker Publikum mit einem Klassiker aus ihrem Repertoire: der ersten Sinfonie von Johannes Brahms. Beim zweiten Konzertabend am 27. März gelangen György Ligetis „Lontano“, das Violinkonzert e-moll op. 64. von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Gustav Mahlers „Titan“-Sinfonie zur Aufführung.
Christoph von Dohnányi freut sich über den New Yorker Erfolg, denn Konzerte in der Carnegie Hall seien immer eine besondere Herausforderung: „Hier gastieren die Besten, und die wunderbare Akustik und die bedeutende Tradition dieses Saals sind für alle Künstler immer wieder eine besondere Herausforderung. Auch das NDR Sinfonieorchester hat diese Atmosphäre gespürt, sein Bestes gegeben und – so glaube ich – verdient großen Erfolg gehabt“, so von Dohnányi.
Am 28. März tritt das NDR Sinfonieorchester in New York als Botschafter in doppelter Funktion auf. Im Rahmen einer Präsentation des Elbphilharmonie-Projekts durch Hamburgs Ersten Bürgermeister Ole von Beust stellt sich der Klangkörper der Rundfunkunkanstalt morgens als künftiges Residenzorchester der Elbphilharmonie vor. Am Abend folgt ein Auftritt vor den Vereinten Nationen: An das NDR Sinfonieorchester erging die Einladung, dort ein Konzert anlässlich des 50. Jahrestags der Unterzeichnung der Römischen Verträge zu geben. Christoph von Dohnányi wird im Rahmen dieses Festaktes die dritte Sinfonie von Ludwig van Beethoven, die „Eroica“, dirigieren.



