Musik

Naxos will Vorjahr toppen

Glemser schließt Zyklus ab

“Das Weihnachtsgeschäft ist für uns der fulminante Abschluss des 15-jährigen Naxos-Jubiläums“, erklärt Ludger Diekamp, Marketingleiter Naxos Deutschland. „Beim Handel bedanken wir uns mit einer Weihnachtsaktion, für die wir einen umfangreichen Folder mit hauseigenen CDs und Produkten unserer Vertriebslabels erstellt haben – entsprechend bonifiziert.“ Als Highlight nennt er die Zehn-CD-Box mit Beethovens gesamten Klaviersonaten in der Interpretation von Jeno Jandó (Bestellnummer: NX 8.501105, VÖ: 28. Oktober). „Außerdem führen wir unsere erfolgreiche Trio-Box-Serie fort, die diesmal amerikanischer Klassik mit Gershwin, Grofé und Copland gewidmet ist.“ Ergänzend stellt Naxos 15 preiswerte Schuber mit je fünf CDs zusammen. Das Saisongeschäft runden „zwei spektakuläre Editionen mit hoch dekorierten Bach- beziehungsweise Mozart-Einspielungen“ beim Naxos-Vertriebslabel MDG ab, die Diekamp als „persönliche Geschenkempfehlung zum Fest“ bezeichnet: „Nicht zuletzt aufgrund dieser Aktivitäten gehen wir davon aus, dass wir mit moderaten Prozentzuwächsen über unserem Vorjahresergebnis liegen werden.“

Auch mit einem nationalen Star trumpft Naxos auf: „Besonders freut uns, dass Bernd Glemser jetzt die dritte, abschließende Folge seiner Gesamteinspielung der Prokofieff-Klaviersonaten vorgelegt hat.“ (NX 8.555030, VÖ: 04. November). Von den ersten CDs setzte Naxos zusammen rund 20.000 Exemplare ab. Zudem biete sich an, alle drei CDs später zu einer speziellen Box zusammenzufassen: „Der Komponist arbeitete eher sporadisch an diesem Zyklus, dessen Entstehung sich über vier Jahrzehnte erstreckte. Meisterhaft führt Glemser die unterschiedliche Eindrücke verarbeitenden Werke zu einem imposanten, stimmigen Ganzen zusammen.“ Bernd Glemser zählt laut Diekamp nicht nur zu den wichtigsten deutschen Naxos-Künstlern, sondern erfährt auch internationale Anerkennung: „Dass seine Aufnahmen über rund 60 Naxos-Distributoren weltweit vertrieben werden, dürfte zu diesem Erfolg beigetragen haben. In jedem Fall macht diese internationale Vertriebspräsenz das Label auch für heimische Künstler attraktiv; ausschlaggebend ist jedoch eher die Repertoirebreite: Denn bei Naxos muss niemand die x-te Einspielung immer gleicher Standardtitel aufnehmen, sondern kann künstlerisch stets Neuland betreten – für viele eine spannende Herausforderung.“