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Nasdaq droht Loudeye mit Rauswurf

Der US-Onlinedienstleister Loudeye hat erneut Probleme mit der Börse: Diesmal drohen die Nasdaq-Verantwortlichen dem Unternehmen mit dem Verweis vom Parkett. Bei Loudeye plant CEO Michael Brochu nun Gegenmaßnahmen.

Der US-Onlinedienstleister Loudeye hat erneut Probleme mit seiner Börsennotierung: Diesmal drohen die Verantwortlichen der US-Technologiebörse Nasdaq dem Unternehmen von Chairman & CEO Michael Brochu mit dem Verweis vom Börsenparkett, da der Kurs der Loudeye-Aktie inzwischen mehr als 30 Tage lang unter einem Dollar rangierte. Dem Unternehmen bleibt eine Frist von 180 Tagen ab der Veröffentlichung der Nasdaq-Nachricht, um seinen Kurs mindestens zehn Tage am Stück wieder auf Preise jenseits der Ein-Dollar-Grenze zu stabilisieren. Bei Loudeye plant man nun Gegenmaßnahmen: So könne der Mutterkonzern des britischen Digitaldienstleister OD2 z.B. einen früheren Aktiensplit wieder rückgängig machen.

Die Loudeye-Aktie, die zum Jahreswechsel noch bei gut zwei Dollar stand, büßte an der Nasdaq in New York am 12. Juli bis Handelsschluss erneut fast vier Prozent ein und ging mit einem Wert von 0,73 Dollar aus dem Handel.

Bereits im Zuge der OD2-Übernahme war Loudeye kurzzeitig ins Visier der Börsenwächter geraten: Im August 2004 drohte die Nasdaq ebenfalls mit dem Rauswurf, nachdem Loudeye die letzte Frist zur Veröffentlichung seines Quartalsberichts zur Jahresmitte versäumt hatte.

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