Musik

Napster will Zweiter sein

Napster hat nach Anagaben von CEO Chris Gorog seit dem Neustart im Oktober 2003 fünf Mio. Downloads verkauft.

Napster hat nach Anagaben von CEO Chris Gorog seit dem Neustart im Oktober 2003 fünf Mio. Downloads verkauft. Damit reklamiert Gorog die zweite Position hinter dem US-Marktführer für legale Musikdownloads, Apples iTunes Music Store, für sich. Napster sei „der erste nur auf PC laufende digitale Musikdienst“, der die Fünf-Millionen-Marke geknackt habe. Zum Vergleich: Apple verkaufte kurz vor Weihnachten fünf Mio. Songs allein in einer Woche und vor einem Monat verkündete der Computerhersteller den Verkauf von über 30 Mio. Downloads seit Betriebsbeginn im April 2003. Napster hingegen will bis zu seinem ersten Jahrestag mindestens 20 Mio. Dollar mit Musikverkäufen verdienen. Indirekt widerspricht Gorog damit Berichten, wonach der Marktanteil von Napster weit hinter den Erwartungen zurückliege und der Dienst, gemessen an der Abonnentenzahl von 90.000, in der Rangfolge kostenpflichtiger Musikdienste nur Position vier belege – hinter Rhapsody, MusicNet und MusicMatch. Das Unternehmen selbst beziffert die Zahl seiner Gemeindemitglieder mit etwa 1,5 Mio. Zudem verkündete Napster, nach dem Verlust des Vertragspartners HP, den Abschluss von Kooperationen mit der Miller Brewing Company und Samsung. Der Hersteller von Unterhaltungselektronik soll einen Digital-Player in Kokurrenz zu Apples iPod entwickeln.

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