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Napster stabilisiert sich

Der Downloadhändler Napster konnte seine Geschäftszahlen im dritten Quartal erneut verbessern. Die Umsätze stiegen um 21 Prozent, gleichzeitig sanken die Verluste um 44 Prozent.

Der Downloadhändler Napster konnte seine Geschäftszahlen im dritten Quartal erneut verbessern. Die Umsätze stiegen, gleichzeitig sanken die Verluste. In den drei Monaten bis zum 31. Dezember wuchsen die Einnahmen bei Napster auf 28,4 Millionen Dollar an, das sind 21 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Rechnet man die einmaligen Umsätze, die durch Prepaid-Karten entstanden, aus der Bilanz heraus, bleibt ein Umsatz von 26 Millionen Dollar – ein Plus von knapp elf Prozent.

Der Nettoverlust in diesem Zeitraum betrug nur noch 9,5 Millionen Dollar. Vor einem Jahr waren es noch 17 Millionen Dollar. Hauptgrund für die Bilanzverbesserung war nach Unternehmensangaben der Zuwachs bei den Abonnenten. 48.000 neue Dauerkunden kamen im dritten Quartal dazu, was den internationalen Abonnentenstand auf 566.000 erweiterte. Durch die im Januar beschlossene Kooperation mit AOL werde man im Lauf des Jahres seinen Kundenstamm nochmals um rund 50 Prozent verbessern können, erklärte CEO Chris Gorog.

Zu den im September veröffentlichten Verkaufsplänen hatte der Napster-Chef keine neuen Informationen. Stattdessen verkündete die Firma, dass Ross Levinsohn den Vorstand verstärken wird. Levinsohn kommt von der News-Corp.-Tochter Fox Interactive Media, wo er maßgeblich an der Übernahme von MySpace beteiligt war.

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