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Napster prüft Verkauf und lässt mobil downloaden

Lange wehrte sich Napster gegen die Gerüchte, wonach der Downloadhändler vor dem Verkauf stehe. Nun räumte Firmenchef Gorog ein, dass man offen sei für wertsteigernde Maßnahmen. Derweil sollen Napster demnächst Mobildownloads auf die Sprünge helfen.

Lange wehrte sich Napster gegen die Gerüchte, wonach der Downloadhändler vor dem Verkauf stehe. Nun räumte Firmenchef Chris Gorog ein, dass man offen sei für wertsteigernde Maßnahmen. Er erhalte immer wieder Angebote und wolle seinen Anlegern versichern, dass das Management solche Offerten immer sehr genau prüfe, erklärte Gorog während der Bekanntgabe der letzten Quartalsbilanz.

Seine Aufgabe sei es, die an der Börse unterbewertete Firma entweder durch die Umsetzung des Businessplans oder mithilfe eines strategischen Partners aufzuwerten. Über konkrete Angebote oder gar potenzielle Partner oder Käufer machte Gorog indes keine Angaben. Derweil soll Napster demnächst durch Mobildownloads auf dem amerikanischen Markt an Boden gewinnen. In dieser Woche beginnt die Kooperation mit dem Mobilfunkanbieter SunCom Wireless, der seinen Kunden im Südosten der USA mobile Fulltrack-Downloads aus dem Napster-Katalog anbieten wird.

Der Webshop für kompatible Handys wird alle zwei Mio. Titel des Napster-Bestands bereithalten und damit die Konkurrenzangebote von Sprint und Verizon locker in den Schatten stellen. CEO Gorog kündigte an, den Mobildienst mit einer umfangreichen Kampagne in TV, Print und Radio bewerben zu wollen.

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