Musik

Napster-Mutter Roxio schließt Konzernumbau ab

Das unter dem Namen Roxio bekannt gewordene US-Unternehmen hat am 20. Dezember den Verkauf der Softwaresparte abgeschlossen. Künftig will man sich auf die Marke Napster konzentrieren.

Das unter dem Namen Roxio bekannt gewordene US-Unternehmen hat am 20. Dezember den Verkauf der Softwaresparte – dem ursprünglichen Kerngeschäft des Konzerns – an Sonic Solutions abgeschlossen. Künftig will sich Roxio-Gründer Chris Gorog auf die Marke Napster und die Entwicklung im Onlinemusikgeschäft konzentrieren. Ab Anfang Januar schlägt sich das auch an der Wall Street nieder, wo die bislang unter Roxio laufenden Anteilsscheine dann ebenfalls auf Napster umgetauft werden.

Im Geschäftshalbjahr bis Ende September setzte Gorog mit seinem Unternehmen im Musikgeschäft 17,2 Mio. Dollar um; gleichzeitig lagen die Ausgaben bei 13,9 Mio. Dollar. An der Börse fand der Abschluss des Konzernumbaus nur verhaltene Reaktionen: Die Aktien kosteten zu Handelsschluss am 20. Dezember mit 7,84 Dollar 0,4 Prozent weniger als zu Handelsbeginn.

Mehr zum Thema