Musik

Musikpiraten sorgen für neue Rekorde

Der IFPI-Report 2004 zur globalen Musikpiraterie verzeichnet einen neuen Rekord auf: Die weltweiten Verkäufe von CD-Raubkopien haben mit 1,1 Mrd. Exemplaren eine neue Rekordmarke erreicht. Das Geschäft mit illegaler Musik kam damit 2003 auf ein Volumen von 4,5 Mrd. Dollar.

IFPI-Chairman und CEO Jay Berman präsentierte am 22. Juli in London den Piraterie-Report 2004 des Verbandes der internationalen Tonträgerindustrie. Dem zufolge haben die weltweiten Verkäufe von CD-Raubkopien mit 1,1 Mrd. Exemplaren eine neue Rekordmarke erreicht. Das Geschäft mit illegaler Musik kam damit 2003 auf ein Volumen von 4,5 Mrd. Dollar. 35 Prozent aller weltweit verkauften CDs sind der IFPI zufolge Raubkopien. War 2000 noch eine von fünf verkauften CDs eine Raubkopie, so ist es 2003 eine von drei, Tendenz steigend. Damit wuchs das weltweite Geschäft mit Raubkopien in 2003 um vier Prozent.

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